Im alten Jahr in St. Moritz und Val d’Isère fuhr sie noch nicht nach ihren Wünschen, im neuen Jahr in Zauchensee (AUT) verblüffte Janine Schmitt im Schneegestöber alle: Der 25-jährigen St. Gallerin aus Wangs gelang mit Startnummer 24 und viel Gefühl in der Sprint-Abfahrt ein Exploit, der sie auf Rang 5 hievte. Ihr Bestresultat im Weltcup war bis dahin Rang 17 im Super-G von Garmisch 2024, in einer Abfahrt war sie nie besser als 19.
Und nun also Fünfte – eine Leistung, die Janine Schmitt verheissungsvolle Aussichten beschert: Platz 5 ist gleichbedeutend mit der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Cortina d’Ampezzo in einem Monat. Sie sagte nach dem Rennen, sie sei sehr glücklich und erleichtert, weil es lange nicht so gelaufen sei, wie sie es gewollt habe. In der Saison 2023/24 hatte sie die Gesamt- und die Super-G-Wertung des Europacups gewonnen, was ihr einen Fixplatz im Weltcup eingebracht hatte. Der Exploit in Zauchensee gibt ihr «viel Vertrauen, das ich nun in die nächsten Rennen mitnehmen will».
(Foto: Keystone – Erich Spiess)
