Vom 20. Bis 22. März 2026 finden in Torun (POL) die Hallen-Weltmeisterschaften statt. Dass er dafür bestens im Fahrplan ist, hat Simon Ehammer an den Mehrkampfmeisterschaften in Magglingen eindrücklich bewiesen – da flog die geballte Faust mehrmals in die Höhe. Mit 6416 Punkten gewann der 26-jährige Hallenweltmeister von 2024 den Titel und blieb dabei nur 90 Punkte unter seinem Schweizer Rekord. Er übernahm – früh in der Saison – die Führung in der Weltbestenliste und bewies, wie gut er über den Winter gearbeitet hat. Mit 6,77 sec über 60 m kam er bis auf 5 Hundertstel an seine Bestleistung heran, über die 60 m Hürden in 7,63 sec fehlten ihm nur 8 Hudertstel, diese Leistung bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für das Hürdenrennen an der Hallen-WM. Zuvor wartet mit den Hallen-Einzelmeisterschaften am 28. Februar das nächste grössere Rendez-vous. Mit 8,05 m im Weitsprung ist ihm in Magglingen schon einmal der este 8-m-Sprung des Jahres gelungen.
(Foto: Athletix.ch)

Zum dritten Mal nehmen Abrogans-Athlet*innen an Olympischen Spielen teil. Ein grosses Highlight für die Sportlerinnen und Sportler, aber auch für ihr Umfeld – egal ob Familie oder Agentur. Nachdem wir in Paris 2024 bereits sechs Athlet*innen beglückwünschen durften, werden es in Italien deren fünf sein.
Die letzten Wochen waren für den amtierenden Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt (28) von besonderer Wichtigkeit mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf. Umso zufriedener darf er mit der Bilanz der letzten Rennen sein. Aktuell führt er wieder in drei Disziplinenwertungen und ist damit auch erster Anwärter auf den neuerlichen Gewinn der grossen Kristallkugel – es wäre sein fünfter Erfolg in Folge. Dies erhöht die Vorfreude auf seine zweiten Olympischen Spiele.
Anfang Januar strahlte sie mitten in Wien turmhoch von einer Plakatwand – Riesenslalom-Spezialistin Julia Scheib ist derzeit die Überfliegerin im Ski-Weltcup. Seit Juli 2025 wird die 27-jährige Österreicherin aus der Steiermark durch Abrogans betreut und ist die siebte Athlet*in aus dem Skizirkus im Team.
Der Januar mit seinen Klassikern von Adelboden, Wengen und Kitzbühel hat eben erst begonnen, und doch hat Marco Odermatt schon Ski-Geschichte geschrieben: Nach 2022, 2023, 2024 und dem vergangenen Jahr gewann er zum fünften Mal in Folge den Riesenslalom von Adelboden – den prestigeträchtigsten des ganzen Winters. Er hat damit Ingemar Stenmark (5 Siege zwischen 1979 und 1984) sowie Marcel Hirscher (4 Erfolge) in den Rekordbüchern verdrängt und den 25’000 Zuschauern ein einmaliges Erlebnis geboten.
Im alten Jahr in St. Moritz und Val d’Isère fuhr sie noch nicht nach ihren Wünschen, im neuen Jahr in Zauchensee (AUT) verblüffte Janine Schmitt im Schneegestöber alle: Der 25-jährigen St. Gallerin aus Wangs gelang mit Startnummer 24 und viel Gefühl in der Sprint-Abfahrt ein Exploit, der sie auf Rang 5 hievte. Ihr Bestresultat im Weltcup war bis dahin Rang 17 im Super-G von Garmisch 2024, in einer Abfahrt war sie nie besser als 19.