Kaum von der Junioren-WM in Tarvisio nach Hause zurückgekehrt, durfte sich Stefanie Grob von ihrem Fanclub feiern lassen. Über 200 Anhängerinnen und Anhänger waren in die Turnhalle Schwende in Weissbad AI gekommen und liessen die Gold- und Silbermedaillengewinnerin hochleben. Die mit 8 WM-Medaillen nunmehr erfolgreichste Schweizer Junioren-Skifahrerin aller Zeiten genoss den Apéro sehr und verteilte Autogramme, während Landamman Roland Inauen sich in einer launigen Rede wünschte, die Appenzellerin auch noch an den Olympischen Spielen 2038, die dann in der Schweiz stattfinden sollen, als Aktive zu sehen.
(Foto: Fabienne Bühler)

Und wieder kehrt Stefanie Grob reich behängt von einer Junioren-WM zurück: Die 20-Jährige aus Weissbad AI hat in Tarvisio (ITA) nicht nur ihr zweites Abfahrts-Gold gewonnen, sondern im Riesenslalom auch die Silbermedaille. Im Super-G fuhr sie ebenfalls in die Spitze und wurde gute Fünfte.
Das Wetter war schlecht, der Himmel bewölkt, die Piste weich – doch Stefanie Grob war bereit: Die 20-Jährige aus Weissbad AI startet in Tarvisio im Friaul zum dritten und letzten Mal an einer Juniorinnen-WM. Und zum zweiten Mal nach 2023 war in der Abfahrt keine Konkurrentin schneller als die Appenzellerin.
Unter enormem Druck am letzten Qualifikationswochenende zeigte der 25-jährige Springreiter seine Fähigkeit, über sich hinauszuwachsen. Mit einem achten Platz beim Grand Prix in Schweden, zusammen mit seinem Pferd Gamin, sicherte sich der Genfer den 17. Platz in der Gesamtwertung, was ihm einen Platz unter den 18 besten europäischen Reitern einbrachte, die vom 2. bis 6. April am Finale teilnehmen werden. Und dies vor Edouard’s Haustüre in Basel.
Der Doppelsieg im Super-G von Crans Montana zusammen mit Teamkollege Alexis Monney bescherte der Schweizer Ski-Firma
Der Stab brach gleich zu Beginn der Schweizer Hallenmeisterschaften in St. Gallen bei Simon Ehammer – doch der 25-Jährige liess sich von diesem Schreckmoment nicht irritieren. Hinsichtlich der Hallen-EM in Apeldoorn (NED) vom 6. bis 9. März bestritt er einen Vier-Disziplinen-Wettkampf. Den 5,00 Metern mit dem Stab liess er im Weitsprung eine Bestleistung im Athletik-Zentrum folgen: Auf einen Nuller im ersten Anlauf reagierte der Hallen-Weltmeister sofort mit 8,10 m – so weit war er in dieser Halle noch nie gesprungen. Und der Appenzeller bestätigte seine Form gleich mit einer Weite von 8,09 m – natürlich bedeuteten diese Sprünge die neuerliche Titelverteidigung.